Koordinatenmessgerät mit Röntgentomografie für neue Anwendungsbereiche

Zur Messe EMO präsentierte die Werth Messtechnik GmbH das TomoScope HV 500 erstmalig dem Fachpublikum der Metallbearbeitung. Auch mit diesem auf der Computertomografie basierenden Koordinatenmessgerät setzt die Gießener Firma Maßstäbe.

Basierend auf dem bereits mit nationalen und internationalen Innovationspreisen ausgezeichneten „kleineren“ TomoScope , wurde mit dem TomoScope HV der Einsatzbereich dieser Technologie erheblich erweitert. Das TomoScope HV kann Bauteile von bis zu 40 kg aufnehmen und besitzt einen hochauflösenden Röntgensensor mit 2.000 x 2.000 Bildpunkten. Mit der Rastertomografie kann das Werth TomoScope HV Bauteile bis 500 mm Länge messen. Aufgrund der maximalen Röhrenspannung von 225 KV ist das Gerät auch für Bauteile mit höherer Dichte wie Aluminium, Stahl, Titan, Verbundwerkstoff, Keramik, und glasfaserverstärkter Kunststoff geeignet.

Der Vorsprung der Werth Messtechnik bei Koordinatenmessgeräten mit Computertomografie wird u.a. durch das zum Patent angemeldete Verfahren der Werth AutoKorrektur deutlich.

Hierdurch garantiert Werth als einziger Hersteller die Rückführung der Messergebnisse auf das Längennormal der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt unter Berücksichtigung der realen Werkstückeigenschaften. Durch Werkstückgeometrie und konkrete Material- zusammensetzung verursachte Messabweichungen werden hierdurch erheblich reduziert. Eine Spezifikation der Längenmessabweichung, wie für Koordinatenmessgeräte üblich, wird erstmalig möglich.

Die Kombination von Röntgentomografie mit anderen Sensoren gestattet zusätzlich das Messen von Verbundwerkstücken auch dann, wenn reine Tomografie nicht ausreicht. Zum Beispiel werden die Metallkontakte von Kunststoffsteckern mit Tomografie gemessen und der Bezug zum umschließenden Kunststoffteil wird mit dem Lasersensor hergestellt.

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Der Multisensor

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